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Wallraff ermittelt in der Wartenberger Mühle

Wartenberger Mühle: Ein Bericht über die Arbeitsbedingungen Wartenberger Mühle schreckt auf. Wie steht es um die Ethik in Luxusküchen?

(bha) - 06.07.2009 @ 09:01 Uhr // 36 Kommentare

Die Frage, die Herr Wallraff in seiner aktuellen Reportage "Unfeine Küche" aufwirft birgt ein Höchstmaß an Brisanz: Darf man unbeschwert die hohe Kochkunst genießen, wenn man weiß, dass das Ergebnis unter Zuständen zu Stande gekommen ist, die sich nicht gehören? Ja, muss man. Denn der von Herrn Wallraff beschriebene Vorgang in der Wartenberger Mühle ist kein Einzelfall. Im Gegenteil: Es scheint nicht nur als hingenommen, sondern als Verhaltensmuster vollständig akzeptiert zu werden. Dabei steht es außer Frage, dass Exzellenz nur mit harter Arbeit erlangt werden kann, allerdings gibt es verschiedene Arten und Weisen, wie man einen Weg beschreitet. Harte Arbeit kann durch ständige Motivation intrinsisch oder durch eine permanente Androhung von Bestrafung herbeigeführt werden.

Wartenberger Mühle - Kein Einzelfall

Besonders verstörend am Fall der Wartenberger Mühle ist der Umstand, dass die Justiz keine Interesse an einer vollständigen Aufarbeitung der Umstände zu haben scheint. Wallraff berichtet, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die Betreiber der Wartenberger Mühle gegen eine Zahlung an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt hat.

Appell an die selbstreinigenden Kräfte des Marktes

Es bleibt zu hoffen, dass das Problem damit nicht zu den Akten gelegt, sondern in den Köpfen der potenziellen Kunden verankert wurde. Nachdem bekannt wurde, dass Nike bei der Herstellung der Produkte auf Kinderarbeit zurück griff, bracht die Nachfrage nach den Artikeln ein. Auch im Fall der Wartenberger Mühle - sollten sich Wallraffs Anschuldigungen bewahrheiten - ist auf die selbstreinigenden Kräfte des Marktes zu hoffen. Der König ist Kunde. Und wenn der Kunde einen solchen Umgang mit den Mitarbeitern und Auszubildenden nicht mehr duldet, werden sich höchstwahrscheinlich auch die Arbeitsbedinungen in der Wartenberger Mühle sehr schnell ändern.

Günter Wallraffs Reportage "Unfeine Küche" liegt der aktuellen ZEIT bei.


Probleme? Fragen? Erfahrungsberichte? Ihre Meinung zum Artikel - 36 Kommentare!
Name:
thomas pohler
Datum:
08.07.2009
Der Bericht von Herrn Wallraff erscheint mir sehr einseitig. Nur die negativen Punkte (wenn Diese überhaupt alle wahr sind) werden erwähnt. Was die Angestellten, ob Azubis oder Ausgelernte Köche & Kellner in einem solchen renomierten Top-Restaurant lernen, können Sie später in Ihrem Beruf einsetzen. Die Karriereleiter können Sie mit solch einer Ausbildung schneller erklimmen, als die meisten Anderen. Wer hat schon die Möglichkeiten, auf Großveranstaltungen, wie Bambi oder Berlinale zu arbeiten ? Darauf ist doch auch jeder Stolz. Ein Carsten Eymann ist das wahrscheinlich gar nicht bewusst, daß Dies ohne Leistung nicht geht. Ich hoffe nur, daß es keine Nacharmer gibt, die sich (und vor allem Anderen) die Zukunft damit verbauen. Wie würde es um die Kulinarik in Deutschland stehen, wenn es die Top-Gastronomie nicht gebe ? Bitte vesteht mich nicht falsch, es sollte jeder respektiert werden, aber eben auch die Chefs, die täglich für Ihre Gäste und für Ihr Personal 16-18 Stunden hart arbeiten.

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Name:
Martin Pohler
Datum:
08.07.2009
Wer Bitte ist Carsten Eymann? Ich sehe das vollkommen anders. Ich kann gute Küche nicht genießen, wenn mir solche Arbeitsbedingungen bewusst sind. Da lasse ich sicher nicht mein gutes Geld. Und noch ein Hinweis: Es geht auch anders. Es gibt wie überall Choleriker und Küchenchefs die Ihr Personal tracktieren. Das kann man nicht akzeptieren. Das geht einfach nicht. Ich kann nur hoffen, dass auch die Restaurantkritiker diese Umstände in Zukunft aufgreifen. Die Frage wie die Speise zu Stande gekommen ist, ist wichtig. Ich persönlich würde nach diesem Bericht nie mehr in der Wartenberger Mühle essen gehen!

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Name:
Phillip Schickler
Datum:
08.07.2009
oh man wnen ich so etwas schon höhre 18 std. ich selber arbeit im restaurant kunz und beide restaurants sind in der selben vereinigung undich weis das das was dort gesagt wird in dem bericht voll omm bescheurt ist. ich selber war schon berlinale und bundesrat kochen und klar kommt es dan mal vor da sman 18 std arbeitet was bei solchen veranstalltung verständlich ist aber ien normaler arbeits tag ist 12 std das ist voll kommen normal ausserdem wen man in solch einen beruf geht und dan noch in den sterne bereicht muss man sich im klaren sein das es mit 8 std nicht geht und man manchmal mehr als 12std arbeiten muss aber dafür stehen einem nach der ausbildung alle türen nach ganz eurpa offen. man muss alle punkte sich angucken nicht nur eine seite wie in dem bericht. das ist typischer reporter bericht die dramatiesieren alles. ich persönlich muss sagen ich würde den beircht in die tonne tretten und das mit der w.mühle stimmt nicht eine mädchen aus meiner klasse arbeitet dort und sie hat sich noch nie bei uns in der klasse über ihren arbeitsplatz beschwert....

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Name:
Martin
Datum:
09.07.2009
@Phillip: Vielleicht liegt es daran, dass Sie sich nicht mehr traut den Mund aufzumachen. Wer was sagt, scheint ja keine so guten Karten mehr zu haben...

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Name:
A.C.A.B.
Datum:
09.07.2009
Als ehemaliger Azubi, der innerhalb der Probezeit vorzeitig im besagten Betrieb gekündigt hat, kann ich guten gewissens die Aussagen von Herrn Wallraff bestätigen. Seit meiner Zeit dort, hab ich Bekanntschaft mit einigen "Ehemaligen" gemacht die ebenfalls die Zustände dort nicht ertrugen, was mich in meiner Entscheidung "dem Grauen ein Ende zu machen" vollkommen bestätigte. Auch wenn die Gastronomie ein "harter" Job ist, kann es nicht sein jeden morgen mit Übelkeit und einer innerlichen Raserei aufstehen zu müssen. Ich bin überzeugt das man unter solchen Umständen auf Dauer psychische Störungen erleidet, und das ausgelernte Azubis in ihren zukünftigen Führungsrollen gleiches Verhalten ihren Untergebenen an den Tag legen werden. Eine Zahlung von 5000€ zu einem wohltätigen Zweck, ist absolut lächerlich, und die Tatsache das IHK und Staatsanwaltschaft sich mit dem Fall nicht länger beschäftigen, führt bei mir zu [...] Gedanken. [editiert durch das enjoyshopping.de Team am 09.07.2009: Bitte keine Beleidigungen oder Behauptungen. Wir wollen sachlich bleiben!]

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Name:
Andreas Wachs
Datum:
09.07.2009
Also mir als potenziellen Kunden macht es sehr viel aus, wie ein Essen zu Stande kommt. Finde es gut, dass darüber berichtet wird!

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Name:
A.C.A.B.
Datum:
10.07.2009
Sind wir denn in China ?! Als Zensur im Internet werden verschiedene Verfahren von Staaten oder nichtstaatlichen Gruppen bezeichnet, deren Ziel es ist, die Publikation von bestimmten Inhalten über das Internet zu kontrollieren, zu unterdrücken oder im eigenen Sinn zu steuern. Vor allem Nachrichten und Meinungsäußerungen sind davon betroffen.

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Name:
oli00289
Datum:
10.07.2009
Das sind keine Arbeitsbedingungen, sondern [...]! Sicher kann auch mal ein "rauer" Wind herschen, aber sollte man doch den Respekt und Anstand nicht verlieren. Nur weil [...] einen Stern oder sonst was hat, [...]. Auch Auszubildende sind Menschen [...]
enjoyshopping.de Team: Liebe Leser, wir wissen, dass das Thema hochemotional ist, aber bitte bleiben Sie sachlich. Beleidigungen und Unterstellungen werden nicht geduldet!

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Name:
knissi imed
Datum:
13.07.2009
ich habe fast 6 jahre dort gearbeitet .das ist wirklich [...].ich habe mehr mals [...] std am tag gearbeitet.ich bin jetzt froh das ich weg bin ,sogar mein Anwalt hat ein gutschein von der watenberger Mühle bekommen.ich konnte im gericht nicht mehr sagen.gegen so grosse leute habe ich kein chance gehabt.ich finde das ärgerlich aber !!!!!!!!!!
Auch hier mussten wir editieren. Sollten Sie Ihre Aussagen über die Wartenberger Mühle beweisen können, bitten wir Sie mit uns in E-Mail-Kontakt zu treten.

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Name:
Daniel Lioneye
Datum:
15.07.2009
Gutscheine? Hört sich irgendwie eher nach [...] an, aber das passt schließlich in den "kommunikativen" Kontext und in die freundliche Art dieses besagten Hauses. Ich selber durfte 3 Monate "dienen" (als Hotelkaufmann... diese Berufsbeschreibung bezeichnet den "Kaufmann" nicht den "Fachmann" wobei ich die gleiche Arbeit verrichten durfte... welch ein Spaß). Ich freue mich sehr über diese Publicity, denn sowohl gute, als auch die schlechte Medienpräsenz zeugt schließlich von dem Interesse irgendwelcher Menschen und sei es auch dem Interesse an der [...] Wahrheit. Ich bin begeistert, dass sich endlich Jemand geäußert hat. Irgendwie kann ich nur den ehemaligen Angestellten rechten Glauben schenken, denn ich weiß schließlich aus erster Erfahrung, was es bedeutet unter diesen Umständen arbeiten zu müssen. [...] Es macht keinen Unterschied, ob man eine formal höhere Bildung genossen hat oder eben nicht, es ist vollkommen egal! [...] Es liegt nur im eigenen Ermessen den Mund zu öffnen. Jetzt habe ich fast meine akademische Ausbildung abgeschlossen und kann nur begeistert lachen.

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Name:
anonym
Datum:
17.07.2009
Ich war selbst jahrelang Mitarbeiter in der Sterne-Gastronomie und ich verbürge mich als Akademiker dafür, dass diese Umstände in der Sterne-Gastronomie keine Einzelfälle sind. [...] Von diesen [...] habe ich selbst alles! erleben dürfen. Es war die Hölle! Die Zustände in Drittewelt-Ländern werden angeprangert, in Deutschland wird dieses als "das gibt es nicht" abgetan. (Wenn man es selbst nicht erlebt hat ist es auch schwer zu glauben.) Für die Geschädigten ist das ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht! Dies kann nicht als Normalität abgetan werden. Hier wird Unrecht zu Recht gemacht. Ich veröffentliche diesen Artikel anonym, damit ich nicht der Drohung, "die sich (und vor allem Anderen) die Zukunft damit verbauen", von Herrn Pohler erliege.

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Name:
Thomas Andre
Datum:
19.07.2009
Die Mitarbeiter die jetzt noch dort arbeiten sind hoffentlich keine Heulsussen. Ich esse weiterhin dort. Und gebe gutes Trinkgeld. Was wir man mehr?

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Name:
anonym
Datum:
21.07.2009
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge keinem anderen zu.“ Das hat nichts mit "Heulsusen" zu tun, Herr Andre. Hier liegen Gesetzesverstöße vor (sonst würde die Staatsanwaltschaft sich vermutlich nicht die Arbeit machen), zu denen man nicht diskutieren muss. Da steht schwarz auf weiß was man machen darf und was nicht. [...] Schließlich kann sich die Preise in der Sterne-Gastronomie nicht jeder leisten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Gästeklientel aus Politikern, Wirtschaftsgrößen und gut betuchten Akademikern und Künstlern zusammensetzt. Über Zusammenhänge möchte ich an dieser Stelle nicht spekulieren und überlasse dieses den Lesern. [...] Meine persönliche Meinung ist: Wenn man alle Fragen mit "ja" beantwortet, kann man es sich in Sterne-Restaurants richtig gut schmecken lassen. "Bon Appétit!"

Editiert durch das enjoyshopping.de Team: Bitte keine Behauptungen, die wir nicht belegen können. Danke!

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Name:
x
Datum:
22.07.2009
Ich frage mich natürlich an der Stelle weshalb die Beleidigung "Heulsussen" nicht gestrichen wird!

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Name:
das geht sie nichts an
Datum:
16.08.2009
Ich bin Kellnerlehrling in einem anderen fünf-Sterne-Hotel. Ich kann nur bestätigen, dass Mobbing und psychische Gewalt keine Seltenheit in der Gastronomie sind. Ich der Küche wirft der Küchenchef mit Sachen nach den Lehrlingen und beschimpft und mobbt diese aufs Übelste. Im Service gibt es auch so nette Vorgesetzte die einem auch 10 Stunden am Tag fertig machen können. In meinem Lehrjahr haben 5 im Service angefangen, nur noch ich bin übrig. Das Hotel ist in der ganzen Stadt (ich spreche von einer Großstadt) für seine hohe Mitarbeiterfluktuation bekannt, wir inserieren in allen Zeitungen nach Mitarbeitern aller Art. An meine Gäste: Guten Appetit

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Name:
gerne Gast dort
Datum:
03.09.2009
Vielleicht sollte sich jeder der in einem Unternehmen arbeiten/lernen möchte sich erst einmal klar machen wie das jeweilige Unternehmensprofil aussieht. Im vorliegenden Fall handelt es sich nicht nur um ein Gourmet-Restaurant, sondern auch um eventcatering. Dazwischen liegen Welten und nicht jeder ist dafür gebaut.

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Name:
max
Datum:
20.09.2009
@Phillip Schickler Wenn Sie so kochen wie Ihre Rechtschreibung ist, dann gute Nacht.... Ich persönlich meide Spitzengastronomie, weil mir dieses wahnwitze Streben nach immer neuen Kreationen neuer Gaumenfreuden sehr zu wider ist. Würden mehr Menschen dieser dekadenten Esskultur den Rücken kehren, dann würden sich solche [... editiert wg. unbelegter Behauptung ...] bald von selbst erledigt haben.

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Name:
Wolfgang
Datum:
20.09.2009
Nach nachdem wir heute diesen Filmbericht gesehen haben, bedauern wir es wirklch sehr in der Wartenberger Mühle jemals zu Gast gewesen zu sein. [... editiert wg. unbelegter Behauptung ...] Ich bin der Meinung, dieses ist hier der Fall. Wie sonst ist es zu erklären das nach immerhin einem Jahr unsere Gerichtsbarkeit noch nicht einschritt?? [... editiert wg. unbelegter Behauptung. Hinweis: Bitte bleiben Sie bei den Fakten! enjoyshopping.de Team 20.09.2009 ...]

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Name:
Malte Otten
Datum:
16.10.2009
Sind die Vorwürfe berechtigt, sollte nachtürlich rechtlich korrekt vorgegangen werden. Natürlich muss sich jeder bewusst sein, dass in der Gastronomie keine 40zig-Stundenwoche herrscht. Im Übrigen gibt es in dieser Branche mehr Ausbildungsstellen als fast sonstwo und niemand ist gezwungen dort zu arbeiten. Also Azubis, beukottiert die Wartenberger Mühle, dann erledigt sich das Thema schnell von alleine.

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Name:
ulrich
Datum:
20.10.2009
ich arbeite selbst in der gehobenen gastronomie, habe dabei 70- 80 stunden pro woche überstunden giibt es nicht, ich liebe meinen beruf und mache das aus überzeugung. wer seine ausbildung elitär in einem sterneladen machen möchte, um später selbst am oberen ende zu sitzen, sollte es sich vorher überlegen ob er das auch wirklich will, ansonsten kann er schnitzel klopfen gehen, nix lernen und und nach 8 stunden gehen oder in einer kantine. nur kochen lernt man dabei nicht!! doch sollten alle gäste nachdenken was ihr essen mit bezahlten überstunden kosten würde!

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Name:
ulrich
Datum:
20.10.2009
doch möchte ich ergänzen, das bei uns sehr harmonisches arbeiten angesagt ist, die [nicht nachgewiesen] der mühle sind absurd, azubis [...] ist ein no go [...] spielen und [...] bei mir undenkbar aber leider gang und gebe. (editiert durch das enjoyshopping.de Team 21.10.09)

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Name:
Guido
Datum:
25.10.2009
... [editiert durch das enjoyshopping.de Team: Die Behauptungen sind nicht belegt!]

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Name:
chris
Datum:
02.11.2009
Ich find es sehr gut das endlich mal gesehen wird was hinter den Kullisen einer Top-Gastronomie passiert! Mit welchem Recht erlangt man es als selbstverständlich anzusehen mehr als 12h am stück zu arbeiten, ich weiß selber als Koch wie hart es ist!!! Ich arbeite gern in diesem Beruf, mittlerweile aber mit abstand zur Sterne-gastronomie, habe selbst jahre in sterne-Läden gearbeitet. Man sieht es traurigerweise als normal an solang zu arbeiten, für kein DANK oder Gehalt, was dies rechtfertigen würde! Warum soll ein junger Mensch der am Anfang seines langen Arbeitslebens steht schon in der Ausbildung verbrannt werden, der einer der Nachkömmlingen sein wird die es später nicht mehr geben wird.

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Name:
Sandrine B.
Datum:
09.11.2009
Ich habe volles Mitgefühl für alle die Menschen, die dort arbeiten! Als junge Frau habe ich in der Gastronomie gearbeitet. Es ging jeden Tag 6 X die Woche von 9 Uhr bis 23 Uhr und 2 Hr. Pause. (es wa in Frankreich) Gehalt: Die Hälfte von dem, was die Gäste bereit waren als Trinkgeld zu geben, die andere Hälfte behielt der Kollege, der bis um 2 Uhr arbeitete und mir am nächste morgen (angeblich) meine Hälfte gab. Es waren umgerechnet zwischen 8 und 12 Euros (in den siezigerjahre) Allerdings, kleiner Trost, waren alle nett und es hilft, sein Schicksal zu ertragen! So wie es aussieht, steuert unser System heute auf [...] Bleiben Sie wach! [27.11.2009: editiert durch das enjoyshopping.de Team]

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Name:
Faire Gastronomie
Datum:
15.12.2009
Zunächst einmal habe ich nichts gegen irgendwen hier im Forum ! Aber dass "Thomas Andre"(19.07.2009) hier bei dieser Angelegenheit, die ja flächendeckend für Deutschland anzusehen ist leider nicht viel begriffen hat ist mehr als schade ! Er geht weiterhin in ein solches Lokal und gibt laut eigener Aussage gutes Trinkgeld ! Hat er sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wem er das Trinkgeld nach einem Essen gibt ... ich glaube nicht !!! Womöglich der Bedienung. Bei allem Respekt für die Bedienung... wer macht denn die Schinderei täglich das ganze Jahr ... die Angestellten in der Küche ! Ohne Azubis, die ständig nur Ware verräumen müssen, Inventur machen etc. aber gleichzeitig nichts oder nur wenig für Ihren Beruf gelernt bekommen würde in keinem Lokal irgend ein Gast freundlich bedient werden können ... es würde nicht funktionieren !!! Ihr lieben "Gäste" eines Lokals... denkt mal daran, dass die Fassade meist nur außen glänzt, spätestens aber in der Küche nicht mehr !!! Solange wie diese Zustände von offiziellen Seiten wissentlich hingenommen werden und die Mitarbeiter erpresst und eingeschüchtert werden können, wird sich auch nichts ändern. Katastrophal ist auch die Art und Weise, wie Unternehmer mir Überstunden und Mehrarbeit Ihrer Angestellten umgehen. Manche lassen Überstunden komplett unter den Tisch fallen oder behaupten, es sind keine Überstunden angefallen ... ein Witz !!! Zum Trinkgeld sei meinerseits gesagt, daß ich bei Zufriedenheit immer nach dem Essen 2 Mann aus der Küche kommen lasse, möglichst den Chef und einen jungen Mitarbeiter, welche dann schon mal die Hälfte des Trinkgeldes bekommen und die Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, dass dieses Trinkgeld in der Küche geteilt wird. Bin ich mit der Bedienung zufrieden, so bekommt diese die andere Hälfte vom Trinkgeld. Bin ich mit der Bedienung unzufrieden aber mit dem Essen, so bekommt nur die Küche ein Trinkgeld !!! Das ist kein Quatsch... man muss es nur machen und wollen !!!

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Name:
Thomas Kapica
Datum:
26.12.2009
Man kann auch Lehrlinge in 8 Stunden am Tag gut ausbilden. Dass man die Leute erst brechen muss ist absoluter Käse. Wenn die Vorwürfe stimmen, dann ist das Ausbeutung. Wenn ich ein Geschäft führe muss ich so kalkulieren, dass alle Unkosten gedeckt sind und natürlich auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Wo sind wir denn, wenn jeder machen kann was er will. Ich glaube dem Bericht. Ich habe Bäcker gelernt, mit 60 Stunden die Woche in einem Großbetrieb. Andere Lehrlinge in Kleinbetrieben mussten noch mehr schuften.

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Name:
Basale
Datum:
27.12.2009
Ich war erschrocken über den Bericht...wir gehen sehr gerne in gehobene Restaurants. Aber wenn das nur ein Beispiel für viele der Restaurants ist...?!?! Man muss mit Menschen nicht so umgehen, damit sie gut arbeiten. Höflicher und respektvoller Umgang ist immer wichtig - egal in welchem Arbeitsgebiet.

enjoyshopping.de

Name:
Thomas
Datum:
02.01.2010
Ich halte Herrn Wallraff für sehr glaubwürdig und habe schon viel von ihm gesehen und gelesen. Ich gehe davon aus dass seine Aussagen zutreffen. In der Wartenberger Mühle [...] Gruss an den Chef der Mühle

enjoyshopping.de

Name:
Thomas
Datum:
02.01.2010
Ich wusste nicht dass hier auch sachliche Inhalte zensiert werden. Was soll das bringen wenn man hier einen Kommentar abgibt ? Deutschland liegt wohl doch näher an China als ich dachte. Sehr schade.

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Name:
enjoyshopping.de Team
Datum:
02.01.2010
Hallo Thomas, in der Tat war Ihr Kommentar eher sachlich. Trotzdem wollen wir hier allen Eventualitäten entgegenschreiten, da wir - ob unberechtigt oder nicht - dafür den Kopf hinhalten müssen. Ihr Grundgedanke - das Sie das Verhalten für nicht gut befinden - kommt immer noch raus. Auch sollte man einmal herausstellen, dass das beschriebene Problem kein exklusives Problem der Wartenberger Mühle ist, sondern allgemein eines der Gastronomie. Mit besten Grüßen enjoyshopping.de Team

enjoyshopping.de

Name:
BerlinER
Datum:
09.02.2010
Ich habe gerade die Doku "Traumberuf Koch" gesehen. Ich finde es erschreckend was so in Deutschen Küchen vor sich geht. Ich selbst habe auch Jahrelang in der Küche gearbeitet und kenne die langen Arbeitszeiten auch sehr gut. Der umgangston ist rau und meist sehr provokant. Ich verstehe nicht was sich die Menschen herausnehmen so mit ihren mitmenschen umzugehen. Ich verstehe auch nicht, wie man es als Küchenchef vertreten kann einen 16 Jährigen Jungen so lange Arbeiten zu lassen. Ich finde 5000 € ist da noch zu wenig Strafe die verhängt worden ist. ( laut der Doku ) Mal unter uns, egal ob es jetzt diese Mühle oder ein anderes Restaurante betrifft. Ich würde dort sicher kein Geld mehr investieren. Gruss aus Berlin

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Name:
elbochos
Datum:
14.02.2010
"Einzelfälle..." - absolut LÄCHERLICH !!! Das ist absolute Realität, weder Gewerkschaft noch Gewerbeaufsichtsamt, NIEMAND hilft den Eltern, geschweige denn den Azubis - Man sollte solche Läden mal 3 Monate dicht machen, wenn sie nicht bereit sind, sich an gesetzliche Regelungen zu halten! Vielleicht fangen die "Herren", die ihren Namen nicht verdient haben, dann mal an, nachzudenken!

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Name:
sonnenschein
Datum:
17.02.2010
Es war das einzig Richtige, dass die Eltern v. Hr. Eymann ihrer Fürsorgepflicht nachgekommen sind, und haben den Betreiber angezeigt. Es ist schade, dass das Verfahren eingestellt wurde,[...] Wie so oft, halten die Meisten lieber den Mund, bevor sie auch Ärger bekommen. ....Außerdem hat sich ja noch nie jemand beschwert und wir haben das schon immer so gemacht...Hat diese Branche schon mal etwas von Wertschätzung, Moral, Ehtik, Compliance gehört. [...] editiert durch das enjoyshopping.de Team

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Name:
Ist zensiert (wegen möglicher Obzönitäten)
Datum:
22.02.2010
Ich könnte ja auch mal über meine guten und schlechten Erfahrungen in der deutschen Spitzengastronomie berichten. Aber wenn man hier alles gerichtlich belegen soll, damit es nicht gleich vom Administrator editiert wird, habe ich dazu schon gar keine Lust mehr! Daher empfehle ich den Betreibern dieses Portals für die ständige Zensur der Beiträge sich doch ebenfalls einfach kompetente und preiswerte Mitarbeiter aus dem Land des Exportweltmeisters zu engagieren, wie es beispielsweise chinesische Restaurants auch betreiben. In der heutigen Zeit der allgegenwärtigen Ausbeutung, Klüngelei und Rechtsbeugung durch Vermögende, Mundtotmachung von Klardenkenden und Überkommerzialisierung des gesamten Lebens wäre das nur konsequent.

enjoyshopping.de

Name:
jutta
Datum:
01.10.2010
Die [...] Behandlung der Chefs in der gehobenen Gastronomie ist Fakt. Ich selber stehe in enger Beziehung zu mehreren Betroffenen. Sie erzählen wenig von dem, was ihnen auf ihrer Arbeit passiert, aber wenn, dann ist es immer extrem erschreckend. Ich bin Wallraff dankbar, dass er solche Dinge in unserer Gesellschaft nicht einfach hinnimmt. Es kann nicht sein, dass die jungen Menschen denken, dass sie sich nicht wehren können/sollten/dürfen, weil "es einfach so ist in der gehobenen Gastronomie". [...] Auch bei den Jugendlichen, die ich kenne ist es so, dass ihr Leben nur noch aus Arbeiten und "Feiern" besteht. Sport und andere Freizeitaktivitäten, die so wichtig sind für die Ausbildung einer gesunden Persönlichkeit, fallen aus Zeit- und Kraftmangel meist weg. [...] Das Schlimme ist, dass manche Jugendliche sich nicht trauen ihre Eltern oder Angehörigen zu informieren, weil sie auf der Arbeit eingehämmert bekommen, dass es schwach und unmännlich (in dem mir bekannten Fall) ist sich zu beschweren oder einfach keine Kraft mehr zu haben. Die Eltern wenden sich im besten Fall an Zuständige oder informieren sich, bekommen aber auch immer nur gesagt, dass es zwar schrecklich, aber eben so sei. Wenn es so weiter geht wie bisher, wird das alles nie ein Ende nehmen. Die Auszubildenden dieser Generation werden, so vermute ich, zu den gleichen Chefs herangezogen, wie ihre jetzigen.. Editiert durch das enjoyshopping.de Team am 01.10.2010

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Name:
royal jelly milk
Datum:
16.06.2018
Cut to today, when there is a oversupply of anti aging overcharge regard products like nero.gojimasker.nl/instructies/royal-jelly-milk.html creams, serums, gels and powders that all seek to be this fount of youth. Some hallucination up srinra.cremegoji.nl/hulp-van-de-dokter/perfect-makeup-tips.html their anti aging obeahism be means of ingredients that resign oneself to a ton of well-ordered inspection buigher.gojijeugd.nl/instructies/creme-mit-hyaluron.html and study on how peel ages to bankroll b abandon them up and some are pasteurized hype.

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